Das Kleine Bezirkstheater wurde 2011 von Anna und Josef Penz gegründet. Die ursprüngliche Idee hinter diesem Gedanken war, Theaterbegeisterten aller Bühnen die Möglichkeit zu geben bezirksübergreifend gemeinsam zu spielen. Von Anfang an war es der Anspruch des „Kleinen Bezirkstheaters“ nicht alltägliche Stücke auf die Bühne zu bringen. Es erfolgte der Premierenauftritt im Herbst 2011 im Prälatenkeller des Stiftes Stams mit der Sandlerballade „Die geputzten Schuhe“ unter der Regie von Tanja Ganzenhuber. Dieses Stück bescherte der neu gegründeten Bühne einen großartigen Erfolg und bestärkte die Führung darin, den eingeschlagenen Weg fortzuführen. 2012 gelang es dem Obmann einen leer stehenden Stadel für den Verein zu mieten, der seitdem die Spielstätte bildet. Es folgte das Stück „Franziska“ – eine Inszenierung von Landesspielleiter Karl Schatz, bei der nicht weniger als 18 Schauspieler aus zwei Bezirken mitwirkten. 2013 folgte das Drama „Das Joch der Erde“ unter der Regie von Karl Heinz. Auf Grund von Auffassungsunterschieden kam es anschließend zum Bruch zwischen der Vereinsführung und einem großen Teil des Ensembles. Nichts desto trotz wurde in den Jahren 2014 bis 2017 jeweils ein Stück aufgeführt, wenn sich auch die Auswahl der Stücke veränderte. 2018 legte der Obmann Josef Penz sein Amt zurück und der Verein stand führungslos da. Schließlich erklärte sich Ivan Gubo – ein Mitglied der ersten Stunde – bereit die Obmannstelle zu übernehmen. Gemeinsam mit Andrea Schranz nahm er zu einem weiteren Gründungsmitglied – Karl Heinz – Kontakt auf und suchte nach Möglichkeiten, den Verein wiederzubeleben und fortzuführen. Dazu wurde der Kontakt zu den alten Ensemblemitgliedern wieder aufgenommen und schließlich 2019 ein langgehegter Traum von Kurt Zebisch das Stück „Das verschworene Tal“, ein historisches Spiel um die Starkenberger und die Besiedelung des Hahntechjoches unter der Mitwirkung von 13 Schauspielern auf die Bühne gebracht. Das ursprüngliche Buch stammt aus der Feder von Lechleitner Walter, einem Multitalent aus Boden und wurde vom Imster Helmut Walch bühnentauglich gemacht. Das Stück war ein großer Erfolg. Regie führte bei dieser Produktion Luis Auer, der auch für das 2020 geplante Stück „Der zerbrochene Krug“ die Spielleitung inne gehabt hätte. Allerdings verhinderten allseits bekannte Umstände jegliche Aufführungen und Zusammenkünfte wie auch in den Folgejahren. 2022 schließlich erfolgte der Restart mit einer Uraufführung von Franziska Rudolf mit dem Stück „Da Capo“. In diesem und dem darauffolgenden Jahr wurde seitens der Mitglieder viel Arbeit, Zeit und Mühe dahingehend investiert, den Komfort für unsere Besucher zu erhöhen. Auch wurde (und wird) die Verpflegung im Stadel immer wieder gelobt und geschätzt. „Die Straße der Masken“ unter der Bearbeitung und Regie von Doris Plörer kam im Sommer 2023 auf die Bühne. Im Jahr 2024 nun soll das Stück „Männerparadies“ – eine österreichische Erstaufführung – dargeboten werden.
Momentan umfasst der Verein 35 Mitglieder, von denen ein Teil aktiv auf der Bühne steht, aber auch teilweise bei der Technik, Beleuchtung, Infrastruktur und vor allem in der Gastronomie mitmacht.

 

Die Hauptziele des gemeinnützigen Vereins „Das kleine Bezirkstheater“ sind im Wesentlichen:

❖ Aufarbeitung brachliegender Kulturgüter im Bereich Theaterliteratur
❖ Uraufführungen von neuen Stücken
❖ Interesse an Theater- und am darstellenden Spiel wecken
❖ Kulturellen Mehrwert in „kulturarmen“ und „peripheren“ Regionen schaffen
❖ Förderung von Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern

Die Besonderheit des Vereins liegt in der bezirksübergreifenden Arbeit mit Spielerinnen und Spielern aller Altersklassen. Die vom Verein aufgeführten Werke sind vorzugsweise von außergewöhnlicher Natur. Darunter befinden sich einerseits sehr bekannte Tragödien (Dramen) aus der Region als auch aktuelle Geschichten zu Themen der Gegenwart. 

„Es liegt uns besonders am Herzen, neue und einzigartige Stücke zu zeigen.“

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